Definition
Ein Satz von Richtlinien, Programmen und Praktiken, die von Schulen oder Gemeinschaften eingeführt werden, um Mobbingverhalten unter Schülerinnen und Schülern zu verringern, zu unterbrechen und zu verhindern.
Prinzip
Prinzip
Schäden verringern durch Veränderung der Umweltfaktoren, Vermittlung sozial-emotionaler Kompetenzen und konsequente Anwendung disziplinarer und restaurativer Maßnahmen.
Demonstration
Demonstration
Ein schulweites Programm, das Personal in Eingriffen von Zuschauer*innen schult, Schüler*innen Konfliktlösung lehrt, Vorfallsdaten erhebt und die Richtlinien jährlich überprüft.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Jeden Peer-Konflikt als Mobbing zu bezeichnen, ohne Machtungleichgewicht, Absicht oder Wiederholung zu prüfen, was zu übermäßiger Disziplin führt.
Konsequenz
Konsequenz
Weniger gemeldete Vorfälle, verbessertes Wohlbefinden der Schüler, klarere Meldewege und kulturelle Veränderungen hin zu gegenseitigem Respekt bei richtiger Anwendung.
Umkehrung
Umkehrung
Ein Ansatz, der Mobbing toleriert oder als normales Jugendverhalten ansieht; betont individuelle Härte statt Prävention.
Abgrenzung
Abgrenzung
Konzentriert sich auf absichtlich schadens- oder einschüchterungsförderndes Verhalten; schließt allgemeines Fehlverhalten ohne Wiederholung oder Machtungleichgewicht sowie strafbare Handlungen aus, die gegebenenfalls von der Polizei bearbeitet werden.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Überlappt oft mit 'Belästigung' und 'Disziplin'; Spannungen zwischen restaurativen Praktiken und strafenden Null-Toleranz-Politiken.
Synthese
Synthese
Mobbingprävention verbindet Richtlinien, Bildung und Gemeinschaftsbeteiligung, um proaktiv die Bedingungen zu verändern, die wiederholte, machtungleichgewichtige Schädigungen zwischen Schüler*innen ermöglichen.