Definition
Das Ausmaß, in dem Evidenz und Theorie die Interpretation und beabsichtigten Verwendungen von Testergebnissen stützen; Validität fragt, ob die Bewertung für einen bestimmten Zweck das misst, was sie vorgibt zu messen.
Prinzip
Prinzip
Sammle konvergierende Evidenz (Inhalt, Antwortprozesse, interne Struktur, Beziehung zu anderen Variablen, Konsequenzen), dass Score‑Interpretationen für die beabsichtigten Entscheidungen angemessen sind.
Demonstration
Demonstration
Ein Leserverständnistest, validiert für die Jahrgangseinstufung, indem die Item‑Ausrichtung am Lehrplan, konsistentes Bewertungsverhalten über Populationen hinweg und Korrelationen mit externen Kriterien wie Klassennoten gezeigt werden.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Behaupten, eine Bewertung sei 'gültig' aufgrund einer einzelnen Korrelation oder weil sie weit verbreitet ist, ohne Konstruktrelevanz, Item‑Funktion oder Konsequenzen der Entscheidungen zu prüfen.
Konsequenz
Konsequenz
Gute Validitätsevidenz erhöht das Vertrauen, dass Entscheidungen auf Basis von Ergebnissen (Einstufung, Zertifizierung, Nachhilfe) vertretbar sind und unbeabsichtigte Schäden verringert werden.
Umkehrung
Umkehrung
Invalidität: Ergebnisse für Verwendungszwecke zu interpretieren, die nicht gestützt werden, oder für Konstrukte, die die Bewertung nicht erfasst.
Abgrenzung
Abgrenzung
Validität ist behauptungs‑ und nutzungsspezifisch; Evidenz, die eine Interpretation (z. B. diagnostische Nutzung) stützt, gilt nicht automatisch für andere hochrelevante Interpretationen (z. B. Zertifizierung).
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Spannung besteht zwischen pragmatischer Validität (Nützlichkeit für Entscheidungen) und engen psychometrischen Indikatoren (z. B. einem einzigen Reliabilitätskoeffizienten), die notwendig, aber nicht hinreichend sind.
Synthese
Synthese
Validität verbindet mehrere Evidenzstränge, um spezifische Score‑Interpretationen und Entscheidungen zu begründen; sie ist keine Eigenschaft des Tests allein, sondern des Tests im Kontext und für definierte Zwecke.