Definition
Akkreditierung, die speziell auf ein einzelnes akademisches Programm (und nicht auf die gesamte Institution) angewandt wird, wobei eine externe Stelle prüft, ob dieses Programm professionelle, fachliche oder regulatorische Standards erfüllt.
Prinzip
Prinzip
Bewertung des Programmdesigns, der Lernergebnisse, der Qualifikationen der Lehrenden, der Ressourcen und der Kompetenzen der Absolventen anhand sektorspezifischer Benchmarks, um sicherzustellen, dass Absolventen den Erwartungen des Fachgebiets entsprechen.
Demonstration
Demonstration
Das Medizinstudium einer Fakultät unterliegt einer programmspezifischen Akkreditierung: Gutachter prüfen die Qualität der klinischen Praktika, die klinischen Qualifikationen des Personals, die Bewertung klinischer Kompetenzen und die Bestehensquoten der Absolventen bei Zulassungsprüfungen.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Anzunehmen, Programmakreditierung sei überflüssig, wenn institutionelle Akkreditierung vorliegt, oder die Prüfung auf Papier zu beschränken, ohne die operative Qualität in Lehre, Klinikeinsätzen oder Laboren zu verifizieren.
Konsequenz
Konsequenz
Programmakreditierung signalisiert Arbeitgebern, Studierenden und Regulierungsbehörden, dass ein Programm Absolventen hervorbringt, die definierte berufliche oder fachliche Standards erfüllen, und unterstützt Mobilität und Zulassung, wo zutreffend.
Umkehrung
Umkehrung
Sich ausschließlich auf eine breit angelegte institutionelle Akkreditierung zu stützen und Programmen zu erlauben, ohne fachliche Prüfung zu arbeiten, kann schwache Programmqualität verschleiern trotz gutem institutionellem Ruf.
Abgrenzung
Abgrenzung
Bezieht sich auf das Programmebene und kann von spezialisierten Berufsverbänden durchgeführt werden; sie ersetzt nicht die institutionelle Akkreditierung und kann zusätzlich oder für die Berufszulassung in bestimmten Bereichen vorgeschrieben sein.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Spannung zwischen programmspezifischer Genauigkeit (Gewährleistung beruflicher Eignung) und institutioneller Kohärenz (ganzheitliche Steuerung); beide Formen interagieren, adressieren jedoch unterschiedliche Fragen der Qualitätssicherung.
Synthese
Synthese
Programmakkreditierung ist die fokussierte externe Bewertung, die die Übereinstimmung eines einzelnen akademischen Programms mit fachbereichsspezifischen Kriterien zertifiziert und damit Stakeholdern die berufliche und pädagogische Angemessenheit dieses Programms sichert.