Definition
Eine wiederkehrende Abfolge aus Feedbackgabe, Reaktion des Lernenden, Überarbeitung oder Übung und erneuter Bewertung, die iterative Verbesserungen von Fertigkeiten oder Produkten unterstützt.

Prinzip

Prinzip
Lernen erfolgt durch iterative Schleifen, in denen konkretes Feedback gezielte Maßnahmen informiert und nachfolgende Evidenz misst, ob die Maßnahme die Leistungslücke geschlossen hat.

Demonstration

Demonstration
Studierende reichen einen Laborbericht ein, erhalten annotiertes Feedback, überarbeiten Verfahren und Analyse, reichen einen überarbeiteten Bericht ein und erhalten eine Folgebewertung mit Verbesserungsnachweis.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Feedback geben, ohne Möglichkeiten oder Erwartungen zur Überarbeitung zu schaffen, oder Folgebewertungen durchführen, die die angestrebte Veränderung nicht messen.

Konsequenz

Konsequenz
Ein funktionierender Feedback-Zyklus führt zu messbaren Kompetenzgewinnen, stärkt die Fähigkeit der Lernenden, auf Rückmeldungen zu reagieren, und liefert Daten zur Unterrichtsoptimierung.

Umkehrung

Umkehrung
Einmalige Feedbackereignisse, bei denen Kommentare gegeben werden, denen keine Handlung oder Nachbewertung folgt, was den Lerntransfer einschränkt.

Abgrenzung

Abgrenzung
Gilt für Aufgaben und Kontexte, in denen Iteration und Überarbeitung realisierbar sind; hochriskante Prüfungen mit einmaliger Durchführung oder Aufgaben ohne Nachreichmöglichkeiten liegen außerhalb typischer Zyklen.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Spannung zwischen schnellen Zyklen, die häufige, gering aufwändige Anpassungen begünstigen, und tieferen Zyklen, die mehr Zeit für Reflexion erfordern, aber stärkeren konzeptuellen Wandel bewirken können.

Synthese

Synthese
Der Feedback-Zyklus ist eine iterative Schleife aus Diagnose, gezieltem Input, Lernhandlung und Nachbewertung, die Verbesserung in Lernprozesse einbettet.