Definition
Ein Bewertungsansatz, der die Leistung einer Lernenden/ eines Lernenden an einem vordefinierten Satz von Lernzielen oder Leistungsstandards (Kriterien) misst, statt sie mit der Leistung anderer Lernender zu vergleichen.

Prinzip

Prinzip
Beurteile Lernerfolg danach, ob festgelegte Kriterien oder Lernergebnisse erreicht wurden, sodass Ergebnisse in Bezug auf die Beherrschung bestimmter Fertigkeiten oder Kenntnisse interpretierbar sind.

Demonstration

Demonstration
Ein Mathematiktest, bei dem jede Aufgabe einer Norm zugeordnet ist (z. B. Lösen linearer Gleichungen). Lernende erhalten einen Bericht, welche Standards erreicht wurden und welche Nacharbeit benötigen.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Kriterienbezogene Bezeichnungen (bestanden/nicht bestanden) verwenden, ohne die Kriterien streng zu definieren oder Aufgaben mit Ergebnissen zu verknüpfen, wodurch irreführende Aussagen über Beherrschung entstehen.

Konsequenz

Konsequenz
Ermöglicht handlungsorientiertes Feedback für Unterricht und Nachhilfe, unterstützt kompetenzbasiertes Fortschreiten und klärt Erwartungen für Lernende und Lehrende.

Umkehrung

Umkehrung
Normbezogene Bewertung: Lernende nach Rangfolge im Vergleich zu Peers einordnen statt anhand vordefinierter Standards.

Abgrenzung

Abgrenzung
Gilt, wenn explizite Kriterien vorhanden und valide sind; schließt Anwendungen mit hoher Konsequenz ohne unabhängige Item‑Kriterien‑Verknüpfung oder Kontexte aus, in denen nur relative Rangordnung gewünscht ist.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Spannung entsteht gegenüber normbezogener Bewertung darüber, ob ein Ergebnis absolute Beherrschung (Kriterium) oder relative Stellung (Norm) anzeigt.

Synthese

Synthese
Kriterienbezogene Bewertung verknüpft jede beobachtete Leistung mit festgelegten Standards, erlaubt klare Urteile über Zielerreichung und leitet die nächsten pädagogischen Schritte ab.