Definition
Ein Zeitplan-Dokument, das Aktivitäten, Meilensteine, Fristen, Abhängigkeiten und Ressourcenzuweisungen für die Durchführung eines Programms, Projekts oder Teils des akademischen Kalenders sequenziert.
Prinzip
Prinzip
Terminplanung organisiert zeitliche Beziehungen und Abhängigkeiten, sodass Aufgaben in koordinierter Reihenfolge abgeschlossen werden, Ressourcen bei Bedarf verfügbar sind und Risiken auf dem kritischen Pfad sichtbar und steuerbar sind.
Demonstration
Demonstration
Ein akademischer Terminplan bildet Aufgaben zur Curriculumsentwicklung ab: Lehrplanentwurf (Wochen 1–3), Stakeholder-Review (Wochen 4–5), finale Genehmigung (Woche 6), Kursstart (Woche 8) mit zugewiesenen Verantwortlichen und Hinweisen zu Ressourcenbedarf.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Einen starren Zeitplan erstellen, der bekannte Abhängigkeiten ignoriert oder keine Pufferzeiten enthält, oder den Plan nicht aktualisieren, wenn Meilensteine verzögert werden, was zu kaskadierenden Verzögerungen führt.
Konsequenz
Konsequenz
Ein praxisnaher Terminplan verbessert termingerechte Fertigstellung, klärt die Reihenfolge für Teams, macht Engpässe früh sichtbar und unterstützt Ressourcenausgleich und Notfallplanung.
Umkehrung
Umkehrung
Eine Aufgabenliste ohne Daten oder Abhängigkeiten, die keine zeitliche Struktur für die Ausführung bietet.
Abgrenzung
Abgrenzung
Bezieht sich auf Zeitplanung und Sequenzierung; definiert nicht allein Umfang, Qualitätsstandards der Ergebnisse oder Finanzzuweisungen, sollte jedoch auf diese Randbedingungen verweisen.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Überlappt mit dem 'Projektplan' — der Terminplan fokussiert Zeit und Abhängigkeiten, während der Projektplan außerdem Umfang, Qualität, Kosten und Risiken integriert.
Synthese
Synthese
Der Terminplan ist das zeitlich geordnete Gerüst, das Aufgaben, Zuständige und Fristen verbindet, damit programmatische Aktivitäten in der vorgesehenen Reihenfolge mit sichtbaren Steuerungen für Zeitrisiken ablaufen.