Definition
Ein Bewertungsleitfaden, der Kriterien und Leistungsstufen zur Bewertung digitaler Kompetenz von Lernenden in Bereichen wie Informationsbewertung, digitale Bürgerschaft und technische Fertigkeiten festlegt.

Prinzip

Prinzip
Explizite Kriterien mit beschreibenden Leistungsstufen ermöglichen eine zuverlässige, vergleichbare Bewertung und formatives Feedback.

Demonstration

Demonstration
Ein vierstufiges Raster (Anfänger, in Entwicklung, kompetent, vorbildlich), das beobachtbare Nachweise zur Bewertung eines Schülerprojekts zur Quellenbewertung, Zitierpraxis und Datenschutzmaßnahmen beschreibt.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Vage Beschreibungen verwenden, Ankerbeispiele weglassen oder unkalibrierte Bewertende die Raster anwenden lassen, was zu inkonsistenten und ungültigen Bewertungen führt.

Konsequenz

Konsequenz
Gültigere Bewertungsergebnisse, klareres Feedback für Lernende und verwertbare Daten zur Curriculumsverbesserung und Lehrkräftefortbildung.

Umkehrung

Umkehrung
Ungeleitete Benotung oder eine binäre Checkliste, die lediglich Anwesenheit oder Fehlen festhält und nicht Qualität oder Entwicklung abbildet.

Abgrenzung

Abgrenzung
Gilt für die Leistungsbewertung von Artefakten und Verhalten im Zusammenhang mit digitaler Kompetenz; schließt automatisierte Metriken zur Plattformnutzung aus, sofern diese nicht gegen Rubrikkriterien validiert sind.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Wird manchmal mit Standards (Kompetenzbeschreibungen) oder Checklisten (binäre Aufgaben) verwechselt; ein Raster vermittelt zwischen Standards und Bewertung, indem es Leistungsgrade definiert.

Synthese

Synthese
Ein Bewertungsraster operationalisiert Standards in beschreibbare Leistungsniveaus, sodass Bewertung diagnostische, vergleichbare und instruktive Informationen liefert.