Definition
Ein strategisches Dokument, das Ziele, Kompetenzen, Lehrpläne, Bewertungsmethoden, Ressourcen und Zeitpläne definiert, um die Fähigkeit der Lernenden zu entwickeln, Medien zu nutzen, zu analysieren, zu bewerten, zu erstellen und darauf zu handeln.
Prinzip
Prinzip
Unterricht an progressiven Kompetenzen ausrichten, Medienkompetenz fächerübergreifend integrieren und Bewertung an authentischen, praxisorientierten Aufgaben ausrichten.
Demonstration
Demonstration
Ein Bezirkplan, der kompetenzorientierte Vorgaben pro Klassenstufe, Beispielstunden zur Nachrichtenquellenanalyse, Fortbildungspläne für Lehrkräfte, empfohlene Werkzeuge zur digitalen Verifikation und Bewertungsrubriken spezifiziert.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Den Plan auf eine bloße Checkliste zur digitalen Sicherheit oder auf einmalige Veranstaltungen zu reduzieren, ohne curricularen Bezug, formative Bewertung oder Lehrerunterstützung.
Konsequenz
Konsequenz
Schüler entwickeln übertragbare Fähigkeiten zur Navigation in Informationsökosystemen, Lehrkräfte erhalten kohärente Leitlinien und die Institution kann die Wirkung des Programms über die Zeit messen und verbessern.
Umkehrung
Umkehrung
Fehlender Plan führt zu fragmentiertem, inkonsistentem oder oberflächlichem Medienkompetenzunterricht und ungleichmäßigen Lernergebnissen.
Abgrenzung
Abgrenzung
Bezieht sich auf Lehrplan, Pädagogik, Bewertung und professionalisiertes Lehren für Medienkompetenz; schließt technische IT-Beschaffung und nicht pädagogisch relevante Technologiepolitik aus, sofern sie nicht direkt mit der Didaktik verbunden sind.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Spannung zwischen der Betonung kritischer Mediennutzung und der Förderung von Ausdrucksrechten und kreativer Produktion der Lernenden bei gleichzeitiger Wahrung angemessener Schutzmaßnahmen.
Synthese
Synthese
Ein Plan für Medienkompetenz koordiniert Kompetenzen, Lehrplan, Bewertung und Lehrerfortbildung, um systematisch kritische, kreative und staatsbürgerliche Fähigkeiten der Lernenden im Umgang mit Medien aufzubauen.