Definition
Eine prägnante, geordnete Liste konkreter Aufgaben oder Punkte, um die Erledigung erforderlicher Schritte bei Vorbereitung, Durchführung oder Abschluss einer pädagogischen Intervention zu überprüfen.

Prinzip

Prinzip
Vorrang für Vollständigkeit und Klarheit: Checklisten reduzieren Auslassungsfehler, indem sie wesentliche Verfahrenspunkte explizit und leicht prüfbar machen.

Demonstration

Demonstration
Eine Checkliste für eine Verhaltensintervention im Klassenzimmer könnte Punkte enthalten wie 'Zielverhalten identifizieren', 'Eltern über Plan informieren', 'drei Sitzungen à 15 Minuten pro Woche einplanen', 'Basisdaten in Tracker eintragen'.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Die Checkliste als Qualitätsmaßstab zu verwenden (Annahme: abgehakte Punkte gleich gute Praxis) ignoriert Ausführungsgrad und Nuancen.

Konsequenz

Konsequenz
Bei angemessener Nutzung reduzieren Checklisten vergessene Schritte, unterstützen die Einarbeitung neuen Personals und erhöhen die Konsistenz grundlegender Verfahren.

Umkehrung

Umkehrung
Ohne Checkliste steigt das Risiko, routinemäßige, aber kritische Schritte zu übersehen, besonders unter Zeitdruck oder bei Personalwechsel.

Abgrenzung

Abgrenzung
Eine Checkliste dokumentiert Vorhandensein oder Erledigung von Aufgaben; sie erfasst keine qualitativen Leistungsniveaus und ersetzt weder diagnostische Bewertung noch formale Treuemessung.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Checkliste versus Rubrik/Protokoll: Checklisten sind binäre Werkzeuge zur Erfassung essentieller Aufgaben; Rubriken bewerten Qualität und Protokolle geben die Abfolge vor — die Spannung liegt zwischen Einfachheit und Informationsfülle.

Synthese

Synthese
Eine Interventions-Checkliste ist ein minimalistisches Betriebsmittel: Sie stellt sicher, dass essentielle Schritte erledigt werden, und unterstützt die verlässliche Umsetzung detaillierterer Protokolle und Rubriken, ohne deren evaluative oder preskriptive Rollen zu ersetzen.