Definition
Ein fortlaufender, iterativer Prozess in Bildungseinrichtungen, der Planungs-, Umsetzungs-, Mess-, Reflexions- und Anpassungszyklen nutzt, um systematische, schrittweise Verbesserungen von Praktiken und Ergebnissen zu erreichen.

Prinzip

Prinzip
Kleine, häufige Änderungsversuche, gesteuert durch Daten und Reflexion (z. B. Plan-Do-Study-Act-Zyklen), aus Ergebnissen lernen und wirksame Maßnahmen hochskalieren, unwirksame stoppen.

Demonstration

Demonstration
Eine Professional Learning Community führt Kurzzyklen durch: Lehrkräfte erproben eine neue formative Einschätzung, sammeln Schülerinformationen, besprechen Anpassungen in der folgenden Woche und verfeinern die Strategie anhand des beobachteten Effekts.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Continuous Improvement als ständige Initiativenflut ohne Wirkungsbefund, angemessene Unterstützungen oder Zeit zur Stabilisierung der Praktiken zu behandeln.

Konsequenz

Konsequenz
Beim Institutionalisieren stärkt kontinuierliche Verbesserung die Anpassungsfähigkeit, fördert Lehrerhandlungsfähigkeit und führt zu nachhaltigen, schrittweisen Gewinnen statt einmaliger Änderungen.

Umkehrung

Umkehrung
Einmalige groß angelegte Reformen, die episodische Veränderungen anstelle von kontinuierlichem Lernen und iterativer Anpassung setzen.

Abgrenzung

Abgrenzung
Betreffend organisatorisches Lernen und Praxisverbesserung; es ist nicht gleichzusetzen mit einem leistungsorientierten Management, das Sanktionen verwendet, und nicht auf isolierte experimentelle Forschung beschränkt.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Spannung zwischen schnellen lokalen Experimenten in Zyklen und der Notwendigkeit stabiler Curricula sowie einer gleichmäßigen Umsetzung über Klassen hinweg.

Synthese

Synthese
Kontinuierliche Verbesserung ist eine disziplinierte Kultur iterativer Untersuchung, die kleine, gemessene Veränderungen mit organisatorischen Unterstützungen verknüpft, um Unterricht und Lernen stetig zu verbessern.