Definition
Information, die einem Lernenden über seine Leistung im Verhältnis zu Lernzielen gegeben wird und dazu dient, zukünftige Verbesserungen von Fähigkeiten, Verständnis oder Produkten zu steuern.
Prinzip
Prinzip
Zeitnahe, spezifische und umsetzbare Hinweise, die an klare Kriterien gebunden sind, verringern die Lücke zwischen aktuellem und angestrebtem Leistungsniveau und fördern die Selbstregulation.
Demonstration
Demonstration
Eine Lehrkraft gibt einen Entwurf mit annotierten Kommentaren zurück, benennt Denkfehler, schlägt konkrete Überarbeitungsschritte vor, verweist auf die Rubrik und zeigt ein kurzes Beispiel für eine bessere Formulierung.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Vage Lobeshymnen oder nur numerische Bewertungen ohne Erklärung zu geben, oder Korrekturen so spät zu liefern, dass der Lernende nicht mehr handeln kann.
Konsequenz
Konsequenz
Wirksames Feedback beschleunigt Lernen, indem es Aufmerksamkeit lenkt, Standards klärt, zur Überarbeitung motiviert und Unterrichtsanpassungen informiert.
Umkehrung
Umkehrung
Ausschließlich summative Rückmeldungen, etwa eine Abschlussnote ohne Hinweise zur Verbesserung zukünftiger Arbeiten.
Abgrenzung
Abgrenzung
Umfasst formative und summative Mitteilungen mit dem Ziel der Lernverbesserung; ausgeschlossen sind administrative Meldungen, Klatsch unter Peers oder generische Kommentare, die nicht an explizite Kriterien gebunden sind.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Oft mit Bewertung gleichgesetzt: Feedback dient der Verbesserung, während benotende Assessments das Urteil betonen können, was zu Ziel- und Tonkonflikten führt.
Synthese
Synthese
Feedback in der Bildung ist gezielte kommunikative Information, die Leistung gegenüber Zielen diagnostiziert und nächste, umsetzbare Schritte zur Verbesserung empfiehlt.