Definition
Eine formale Festlegung von Regeln, Kriterien und Verfahren, die bestimmt, wie Schülerleistungen bewertet und Noten in einem Kurs, einer Abteilung oder Institution vergeben werden.
Prinzip
Prinzip
Bewertungspraxis mit Lernzielen in Einklang bringen, Transparenz, Konsistenz und Fairness sicherstellen und Erwartungen an die Lernenden kommunizieren.
Demonstration
Demonstration
Ein Abschnitt im Kursplan, der Notenbestandteile (Prüfungen, Hausaufgaben, Teilnahme), Gewichtung, Regelungen zu verspäteter Abgabe, Nachbewertungsverfahren und Einspruchsmechanismen beschreibt.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Subjektive oder inkonsistente Kriterien verwenden, die Gewichtung verbergen oder Noten ausschließlich auf nicht-akademischen Faktoren wie Gehorsam statt auf nachgewiesenem Lernen basieren.
Konsequenz
Konsequenz
Klareres Verständnis der Erwartungen durch Lernende, fairere Vergleiche zwischen Studierenden und Kursgruppen und vertretbare Entscheidungen zur akademischen Einstufung, wenn Richtlinien explizit sind und angewendet werden.
Umkehrung
Umkehrung
Ad-hoc- und undurchsichtige Benotung, bei der Lehrende Noten ohne kommunizierte Kriterien oder Begründung vergeben.
Abgrenzung
Abgrenzung
Bezieht sich auf institutionelle und unterrichtsbezogene Regeln zur Notenvergabe; schließt breitere Bewertungen wie Programmakkreditierungsstandards oder Arbeitsbewertungen aus.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Spannung zwischen normativer Kurvenbewertung und kriterienbezogener Beurteilung; zwischen der Anreizung von Anstrengung und der Messung von Beherrschung.
Synthese
Synthese
Eine Bewertungsrichtlinie ordnet Bewertungsbestandteile und -verfahren, um Nachweise des Lernens in konsistente, kommunizierbare Noten und Entscheidungen zu übersetzen.