Definition
Eine formelle, dokumentierte Zusammenkunft von Lehrkräften, dem Schüler (wenn zutreffend), Familienmitgliedern und relevanten Fachkräften, um einen individualisierten Bildungsplan zu entwickeln, zu überprüfen oder zu überarbeiten.

Prinzip

Prinzip
Entscheidungen werden kollaborativ mit den erforderlichen Teilnehmenden, klarer Tagesordnung und Dokumentation von Übereinstimmung oder Dissens getroffen; aussagekräftige Beteiligung von Familie und Schüler ist zentral.

Demonstration

Demonstration
Eine jährliche Überprüfungssitzung, in der Klassenlehrer, Sonderpädagoge, Eltern, Schulleitung und Logopäde Fortschritte besprechen, Ziele anpassen und das aktualisierte IEP unterzeichnen.

Fehlanwendung

Fehlanwendung
Eine kurze Sitzung abhalten ohne notwendige Teilnehmende, Entscheidungen nicht protokollieren oder ein fertiges IEP vorlegen, ohne der Familie echte Mitsprache zu gewähren.

Konsequenz

Konsequenz
Eine legitime IEP‑Sitzung führt zu vereinbarten Zielen, zugewiesenen Verantwortlichkeiten, Zeitplänen für Leistungen und dokumentierten Nachweisen für Monitoring und Rechenschaft.

Umkehrung

Umkehrung
Informelle Gespräche oder einseitige administrative Anordnungen, die IEP‑Entscheidungen ohne formale Verfahrensweise oder Dokumentation treffen.

Abgrenzung

Abgrenzung
Bezieht sich speziell auf Entwicklung, Überprüfung und Änderung des IEP; umfasst nicht routinemäßige Eltern‑Lehrer‑Gespräche, es sei denn, diese führen zu formellen, dokumentierten IEP‑Änderungen.

Semantische Spannung

Semantische Spannung
Überschneidung mit allgemeinen Unterstützungs‑ oder multidisziplinären Teamsitzungen, die zwar kollaborativ sind, aber nicht denselben formalen Verfahrensanforderungen wie eine IEP‑Sitzung unterliegen.

Synthese

Synthese
Eine IEP‑Sitzung ist der strukturierte Prozess, der Beteiligte zusammenbringt, um Diagnostik und Beiträge in dokumentierte bildungsrelevante Entscheidungen, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne umzusetzen.