 ##  [Mobbingprävention](/de/node/53621) 

 Definition

Ein Satz von Richtlinien, Programmen und Praktiken, die von Schulen oder Gemeinschaften eingeführt werden, um Mobbingverhalten unter Schülerinnen und Schülern zu verringern, zu unterbrechen und zu verhindern.

 

 

 

 

 

 





## Prinzip

Prinzip

Schäden verringern durch Veränderung der Umweltfaktoren, Vermittlung sozial-emotionaler Kompetenzen und konsequente Anwendung disziplinarer und restaurativer Maßnahmen.

 

 

 

 

 





## Demonstration

Demonstration

Ein schulweites Programm, das Personal in Eingriffen von Zuschauer*innen schult, Schüler*innen Konfliktlösung lehrt, Vorfallsdaten erhebt und die Richtlinien jährlich überprüft.

 

 

 

 

## Fehlanwendung

Fehlanwendung

Jeden Peer-Konflikt als Mobbing zu bezeichnen, ohne Machtungleichgewicht, Absicht oder Wiederholung zu prüfen, was zu übermäßiger Disziplin führt.

 

 

 

 

 





## Konsequenz

Konsequenz

Weniger gemeldete Vorfälle, verbessertes Wohlbefinden der Schüler, klarere Meldewege und kulturelle Veränderungen hin zu gegenseitigem Respekt bei richtiger Anwendung.

 

 

 

 

## Umkehrung

Umkehrung

Ein Ansatz, der Mobbing toleriert oder als normales Jugendverhalten ansieht; betont individuelle Härte statt Prävention.

 

 

 

 

 





## Abgrenzung

Abgrenzung

Konzentriert sich auf absichtlich schadens- oder einschüchterungsförderndes Verhalten; schließt allgemeines Fehlverhalten ohne Wiederholung oder Machtungleichgewicht sowie strafbare Handlungen aus, die gegebenenfalls von der Polizei bearbeitet werden.

 

 

 

 

 





## Semantische Spannung

Semantische Spannung

Überlappt oft mit 'Belästigung' und 'Disziplin'; Spannungen zwischen restaurativen Praktiken und strafenden Null-Toleranz-Politiken.

 

 

 

 

 





## Synthese

Synthese

Mobbingprävention verbindet Richtlinien, Bildung und Gemeinschaftsbeteiligung, um proaktiv die Bedingungen zu verändern, die wiederholte, machtungleichgewichtige Schädigungen zwischen Schüler*innen ermöglichen.